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Jürgen Anetzberger bleibt 2.Vorsitzender der Turnierleitung  *  Spielplan ohne Zwischenrunde  * Herren der SG Bischofsreut/Altreichenau wieder in Freyung am Sonntag, den 18.12., die A-Junioren am Samstag, den 03.12. in Waldkirchen im Einsatz

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pnp   04.11.2016

 

Freyung. Auf spannende und packende Duelle dürfen sich die Zuschauer bereits in der Vorrunde der FRG-Hallenlandkreismeisterschaft freuen. Die Stellvertreterin des Landrats, Helga Weinberger, loste am Montagabend im "Passauer Hof" in Freyung zwei hochgehandelte Titelanwärter in dieselbe Gruppe: Den TV Freyung und den SV Grainet. In Gruppe 4 bekommt es der amtierende Landkreismeister, die DJK SG Schönbrunn, mit Bezirksligist TSV Grafenau und den "Hallencracks" von der SG Bischofsreut/Altreichenau zu tun.

Dreier-GruppenabgeschafftFür zusätzlichen Nervenkitzel bei den Mannschaften und Fans gleichermaßen dürfte auch die neue Gruppen-Konstellation sorgen. "Die Dreier-Gruppen mit Hin- und Rückspiel gibt es nicht mehr", informierte Turnierleitungs-Vorsitzender Josef Gais die anwesenden Vereinsvertreter. Einige Vereine hatten Kritik an dieser Art der Austragung geäußert, woraufhin die Veranstalter nun reagierten. Stattdessen kämpfen die Mannschaften in drei Sechser und einer Siebener-Gruppe um jeweils zwei Tickets für die Endrunde, die am 26. Dezember in der renovierten Freyunger Dreifachturnhalle stattfinden wird. Auf eine Zwischenrunde verzichteten die Veranstalter.

Die neue Turnierleitung: Kassier Dieter Philipp (von links), Jürgen Anetzberger (2. Vorsitzender), Frank Wallstab (Geschäftsführer), Gudrun Friedberger (Schriftführerin), Björn Strahberger (3. Vorsitzender), Josef Gais (1. Vorsitzender), Günter Schönberger (Cup-Manager). Vorne (v.l.): Ehrenmitglied Hans Schreiner, der nicht mehr zur Wahl angetreten ist, und Ehrenvorsitzender Eduard Stabl mit stellvertretender Landrätin und Losfee Helga Weinberger.
 

Die neue Turnierleitung: Kassier Dieter Philipp (von links), Jürgen Anetzberger (2. Vorsitzender), Frank Wallstab (Geschäftsführer), Gudrun Friedberger (Schriftführerin), Björn Strahberger (3. Vorsitzender), Josef Gais (1. Vorsitzender), Günter Schönberger (Cup-Manager). Vorne (v.l.): Ehrenmitglied Hans Schreiner, der nicht mehr zur Wahl angetreten ist, und Ehrenvorsitzender Eduard Stabl mit stellvertretender Landrätin und Losfee Helga Weinberger.

 

Weil es laut Paragraf 4 der BFV-Hallenrichtlinien je Verein und Altersgruppe nur einer Mannschaft erlaubt ist, am Turnier teilzunehmen (wir berichteten), organisierte die Turnierleitung für die E-, D-, und C-Jugendlichen jeweils eine "Sonderrunde". Durch die Regel werden insgesamt 33 II. und III. Mannschaften am regulären Turnier ausgeschlossen. Kein Wunder, dass der Paragraf – gerade was den Juniorenbereich angeht – bei einem Großteil der Vereine auf Ablehnung stößt. Auch die Turnierleitung ist darüber alles andere als erfreut. "Dürften die II. und III. Manschaften mitspielen, könnten wir stabilere Gruppen bilden", sagte Cup-Manager Günter Schönberger. Und Vorsitzender Josef Gais fragte in die Runde: "Wie soll ich einem jungen Spieler, der 12. oder 13. Wahl ist, erklären, dass er nicht mitspielen darf?" Obwohl der BFV bereits Besserung gelobte, glaubt der Vorsitzende des Vereins "Hallenlandkreispokal FRG" nicht daran, dass dies in naher Zukunft eintreten wird, wie er deutlich machte.

Günter Kinateder, Schiedsrichter-Obmann der Gruppe Wolfstein nahm im Anschluss Bezug auf die Futsal-Regeln und berichtete von "einer wirklichen Änderung". So werden bei einem 6-Meter-Schießen künftig nicht mehr fünf, sondern drei Schützen pro Mannschaft nominiert. "Gibt es danach keinen Sieger, geht es – wie gewohnt – im K.o.-System weiter", so Kinateder. Neben der Auslosung und der Diskussion über die Zukunft des FRG-Hallenfußballs stand die Neuwahl der Vorstandschaft im Mittelpunkt der Versammlung.

Josef Gais bleibt 1. VorsitzenderIn der Wahl, die von Helga Weinberger geleitet wurde, bestätigten die anwesenden Vereinsvertreter alle bisherigen Vorstandsmitglieder einstimmig und per Handzeichen im Amt. Mit Ausnahme von Hans Schreiner, bisheriger dritter Vorsitzender und "Cup"-Gründungsmitglied, der sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr aufstellen ließ und mit einer Ehrenurkunde aus dem Vorstand verabschiedet wurde.

Josef Gais bleibt somit 1. Vorsitzender, vertreten wird er weiterhin von Jürgen Anetzberger. Für Hans Schreiner rückt Björn Strahberger (TSV Spiegelau) als 3. Vorsitzender nach. Kassier bleibt Dieter Philipp, die Geschäftsführung übernimmt Frank Wallstab. Günter Schönberger kümmert sich auch in Zukunft als Cup-Manager um die Organisation des "Landkreis-Cups". Als Schriftführerin wurde Gudrun E. Friedberg gewählt. Die Kasse wird von Ludwig Philipp und Günter Ilg geprüft.

Seinen Bericht über die Finanzlage des Vereins präsentierte im Anschluss Kassier Dieter Philipp. Demnach habe der Verein im abgelaufenen Jahr einen Gewinn in Höhe von 2721 Euro erwirtschaftet, wie Philipp berichtete. Einnahmen in Höhe von 30220 Euro stehen Ausgaben in Höhe von 27499 Euro gegenüber. Auf dem Vereins-Konto liegen Rücklagen im hohen vierstelligen Bereich. Die Kassenprüfer Ludwig Philipp und Günter Ilg bescheinigten dem Kassier eine ordnungsgemäße Kassenführung und die Vorstandschaft wurde daraufhin entlastet. "Vor vier Jahren haben wir den Verein gegründet und die Verantwortung auf verschiedene Schultern verteilt", blickte Josef Gais zurück. Eben erst aus der Taufe gehoben, galt es gleich einige Herausforderungen zu meistern.

So müssen die "Cup"-Organisatoren bis heute einen stetigen Rückgang an gemeldeten Teams verzeichnen. Als Folge daraus – und am Ende in der Kasse ablesbar – bleiben auch viele Zuschauer weg. Geschuldet sei dies einerseits der Umstellung auf "Futsal" – und damit einer anderen, oft unbeliebteren Art, in der Halle Fußball zu spielen. Andererseits habe man aber auch "der Demographie Rechnung tragen müssen", so das Fazit von Josef Gais. Es gebe schlichtweg immer weniger Mannschaften. Einige Vereine begründeten ihren Verzicht auch mit der hohen Verletzungsgefahr in der Halle oder damit, sich lieber auf die Freiluft-Saison konzentrieren zu wollen. Und trotzdem ist laut Gais wieder ein kleiner Lichtblick erkennbar: Immerhin verzeichnete man im Juniorenbereich im vergangenen Jahr wieder einen Zuschauer-Anstieg.

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